Deutsche in Kiew

Deutsche in Kiew. Stadtrundfahrt

Bei der Stadtrundfahrt durch die deutschen Adressen Kiews erleben Sie die wichtigsten Stadtorte, die mit dem Leben berühmter Kiewer deutscher Herkunft oder Deutscher, die sich in Kiew für kurz oder lange ansässig gemacht haben, untrennbar verbunden sind. Sie erfahren auch über ihren Beitrag zur Annäherung der Kulturen unserer Völker. Der Beitrag der deutschen Gemeinschaft Kiews zur Europäisierung der Stadt sowie erkenntnisreiche und wenig bekannte Tatsachen aus ihrem Leben ermöglichen Ihnen einen neuen, „deutschen“ Blick auf die Geschichte Kiews. Sie besichtigen wahre Bauperlen des Barock- und Jugendstils, die von deutschen Architekten errichtet wurden. Schöne Gebäude im Ziegel- und „Kiew“-Stil, der auch nach dem Namen eines deutschstämmigen Architekten Kiews genannt wird, runden die Bekanntschaft mit den Bauwerken der deutschen Meister ab. Das Gesicht unserer Stadt ist ohne Beitrag der deutschen Minderheit unvorstellbar!

Deutsche in Kiew. Die Obere Stadt

Der Verfasser eines Reiseführers durch Kiew Konstantin Scherozkij schrieb Anfang des 20. Jahrhunderts: „Die Deutschen, die sich in Kiew niedergelassen hatten, schufen eine ganze Epoche in der Entwicklung der Stadt. Sie gründeten hier Apotheken und Fabriken, waren erste Professoren an der Universität, Schauspieler, Buchdrucker, Architekten, Verwaltungsmitarbeiter“. Während der Stadtführung durch die Obere Stadt lernen Sie Architekturdenkmäler im Barock-Stil, Jugendstil, Renaissance-Stil, ein Verwaltungsgebäude im Ziegelstil, eines der besten Wohnhäuser Kiews aus der Zeit der Industrialisierung Stalins, das weltbekannte Freiheitssymbol aus Berlin sowie die einzigartige grüne Insel im Herzen der modernen Millionenstadt kennen. Der Stadtführer zeigt Ihnen die Häuser, in denen berühmte Persönlichkeiten wohnten oder arbeiteten und zwar: einer der berühmtesten erfolgreichsten und nicht eindeutigen Staatsmänner des Russischen Reiches aller Zeiten; der Ingenieur-Romantiker, dessen bestes Werk den Namen unserer Stadt trägt; der Deutsche, der die Waffe des Sieges im Zweiten Weltkrieg entwickelt hat; sowie der Mann, der für das Wohl von Kiew und Kiewern mehr als irgendein anderer je getan hat. Sie werden sich stauen, wie groß der Beitrag der Deutschen zur Kultur und Geschichte von Kiew ist! So dass man mit Recht sagen kann: Kiew ohne Deutsche wäre beinahe unmöglich!

Torte-Haus

Gebäude des ehemaligen Restaurants „Leipzig“ in Kiew

Deutsche in Kiew. Petschersk

Der Stadtteil Petschersk ist die „zweite Heimat“ der deutschen Gemeinschaft in Kiew. Parkanlagen und einzelne uralte Bäume, Paläste und Villen, Befestigungs- und Ingenieuranlagen, Lehranstalten und Stadtviertel direkt in der Mitte der modernen Metropole erinnern an das Leben und Schaffen einer der bedeutendsten ethnischen Minderheit in Kiew, ohne die der europäische Fortschritt der ukrainischen Hauptstadt unvorstellbar wäre. Bei der Führung durch die deutschen Adressen von Petschersk sehen Sie die prachtvollen Palais und Villen, die von den deutschen Architekten errichtet wurden und verschiedenen Baustilen –   Jugendstil,  Neugotik und Historismus – der damaligen Epoche Rechnung tragen. Sie erfahren über den Beitrag begabter Ingenieure und Beamte zur Entwicklung Kiews sowie über die zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Dichter, Komponisten und Ärzte, die tiefe Spuren in der Geschichte der Ukraine hinterlassen haben. Bereits seit mindestens anderthalbhundert Jahren spielen die Deutschen im öffentlichen und kulturellen Leben Kiews kaum zu überschätzende Rolle. Zu den deutschen Adressen von Petschersk gehört nicht nur der Deutsche Berg, das sind auch zahlreiche, gut erkennbare Zeichen des Lebens und Schaffens vieler Generationen von Kiewern deutscher Herkunft. Sie überzeugen sich davon, dass sie aus der Geschichte und Gegenwart Kiews nicht wegzudenken sind. Schauen Sie sich den Stadtteil Petschersk durch die deutsche Brille an!

Gebäude der ehemaligen Nikolaj-Bunge-Handwerkerschule in Kiew

Gebäude der ehemaligen Bunge-Gewerbeschule in Kiew

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