Stadtführungen

  • Stadtrundgang
  • Das alte Kiew
  • Podil. Durch die alten Straßen
  • Lypky. Die Villen von Petschersk
  • Chreschtschatyk – die Hauptstraße Kiews
  • Das Höhlenkloster Lawra
  • Die Andreaskirche und der Andreassteig
  • Rund um den Schewtschenko-Park
  • Deutsche in Kiew
  • Fußball in Kiew
  • und weitere Themen nach Ihrem Wunsch

Stadtrundgang

Beim Rundgang durch die Stadtmitte Kiews lernen Sie zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der Kiewer Rus und der Kosaken-Ukraine sowie aus den Epochen des Russischen Reiches, der sozialistischen und unabhängigen Ukraine kennen. Sie besichtigen die „heiligen Berge Kiews“ und die Denkmäler, die Symbole der Stadt geworden sind. Sie besuchen die Orte, die an ruhmreiche wie auch tragische Seiten in der Geschichte von Kiew erinnern. Lassen Sie sich durch einmaligen Charme der schönsten Straßen Kiews verzaubern! Sie erleben versteinerte Musik von Häusern im Jugend-Stil und Barockperlen aus dem 19. Jh. Interessante Fakten und faszinierende Legenden, mit denen Kiew umwoben ist, begleiten Sie auf Schritt und Tritt. Die unwiderstehliche Anziehungskraft von Kiew nimmt Sie in ihre zarte Bande und lässt Sie auch nach Abschluss der Führung nie wieder los.

Mit Besichtigung von: Schewtschenko-Park, Nationale Taras-Schewtschenko-Universität, Mychajlo-Hruschewskyj-Denkmal, Haus des Lehrers, Opernhaus, Goldenes Tor, Sophienkathedrale, Andreaskirche mir bezaubernden Ausblicken auf Podil (die Untere Stadt), den Fluss Dnjepr und die Truchaniw-Insel, Standseilbahn (Funiculaire), Park „Wolodymyr-Hügel“, St. Alexanderkirche, Europaplatz, Hauptplatz Kiews Majdan und Chreschtschatyk.

Das alte Kiew

Was Kiew für die alte Rus bedeutete, formulierte wohl am treffendsten der Chronist: „Wer sollte nicht das Kiewer Fürstentum lieben, ist doch Kiew die ganze Ehre und der Ruhm und die Majestät aller russischen Lande“. Während des Stadtrundgangs durch das alte Kiew lernen Sie das Goldene Tor, den prächtigen Eingang in die Stadt von Jaroslaw dem Weisen, die weltberühmte Sophienkathedrale und die Michaelkathedrale mit goldenen Kuppeln kennen. Diese Symbole der ruhmreichen Geschichte des alten Kiews sowie auch viele andere Sehenswürdigkeiten locken immer Touristen an.

Podil. Durch die alten Straßen

Podil oder die „Unterstadt“ ist einer der drei historischen Stadtkerne von Kiew. Viele Jahrhunderte lang gab es Kiew nur hier, am Ufer des Dnipro. Während des Stadtrundgangs durch das Podil lernen Sie den über eintausend Jahre alten Kontraktplatz, den romantischen Andreassteig, den heute renovierten alten Postplatz mit dem Standseilbahn aus Anfang des 20. Jahrhunderts und den Heiligen Ort von Kiew, wo alt und jung, reich und arm vor 1025 Jahren getauft wurden, kennen. Sehenswert sind auch zahlreiche Kirchen und viele sehr gemütliche alte Straßen, die die älteste Bausubstanz Kiews beherbergen.

Lypky. Die Villen von Petschersk

Vor hundert Jahren befanden sich die Villen der Adligen und reichen Kiewer im Stadtteil „Lypky“. Heute ist es das administrative Zentrum Kiews mit dem Sitz von Präsident, Regierung und Parlament, in dem sich viele Parkanlagen und Denkmäler befinden. Während der Stadtführung lernen Sie auch das ungewöhnlichste Wohnhaus in Kiew im Jugendstil, das von Kiewern als Haus mit Chimären genannt wird, das prächtige Gebäude der Nationalbank der Ukraine, das „Kiewer Paris“, den „Deutschen Berg“ sowie die kürzeste Straße Kiews kennen.

Chreschtschatyk – die Hauptstraße Kiews

Die Hauptstraße Kiews Chreschtschatyk und der Hauptplatz der Ukraine Majdan gehören sicherlich zum kulturellen Pflichtprogramm für jeden Gast. An diesem Ort sind die Meilensteine der anderthalbtausendjahrelangen Geschichte unserer Stadt, deren ruhmreiche und tragische Seiten sowie auch die moderne Epoche spürbar. Sehenswert sind der Bessarabskyj-Markt, das Unabhängigkeitsdenkmal, das Gründer-Denkmal, das Gebäude des Konservatoriums, das Hauptpostamt, das Hotel Ukraina, der klassizistische Schowtnewyj-Palast (Oktoberpalast), das an den strengen geometrischen Formen zu erkennende Haus der Ukraine, alte Stadtviertel und Häuser im Zuckerbäckerstil.

Das Höhlenkloster Lawra

Das Höhlenkloster Lawra, das älteste und wichtigste orthodoxe Kloster in ganz Osteuropa, gehört neben der Sophienkathedrale zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier, in dieser Wiege der slawischen Orthodoxie, lernen Sie die spektakulären unterirdischen Kirchen und weltberühmte Höhlengänge mit heiligen Reliquien und mehreren Museen kennen. Der Komplex mit über 100 architektonischen und historischen Denkmälern bietet sich für eine mehrstündige Besichtigung. Sehenswert sind auch der in der Umgebung liegende Park des Ruhmes, das Kunst-, Kultur- und Museumskomplex „Kunst-Arsenal“ sowie das Museum für den Zweiten Weltkrieg mit der höchsten Frauenfigur der Welt bzw. der Titanstatue „Mutter-Heimat“.

Die Andreaskirche und der Andreassteig

Die Andreaskirche ist eine prunkvolle schon von Weiten sichtbare Barockkirche am „Kiewer Montmartre“, wie der malerische Andreassteig genannt wird. Während der Stadtführung, die am ältesten Platz der Stadt – dem Altkiewer Plateau beginnt, laufen Sie recht steil den hügeligen Andreassteig hinab an dem Schloss Richard das Löwenherz, vielen Theaterstudios, Galerien und dem Kunst- und Souvenirmarkt vorbei.  Da lässt sich die Atmosphäre der Kiewer Altstadt am besten spüren. Einen guten Ausblick bieten zwei schöne Aussichtsplätze. Drei Museen: das Memorialmuseum des Bildhauers Iwan Kawaleridze,  das Bulgakow-Wohnhausmuseum, das zu den 20 besten Literaturmuseen zählt, sowie das Museum einer Straße runden das Angebot des Andreassteigs ab.

Rund um den Schewtschenko-Park

Auf unserer Stadtführung rund um den Schewtschenko-Park erzählen wir Ihnen über die Geschichte des Parks sowie der anliegenden Straßen und Stadtviertel. Sie lernen das imposante karminrote Hauptgebäude und architektonisches Ensemble der Kiewer Universität, das Gebäude einer der 10 weltgrößten Bibliotheken, den Botanischen Garten, das Taras-Schewtschenko-Denkmal, den Springbrunnen in Form des Schwarzen Meeres, moderne Scherzskulptur „Die klassische Großmutter“, das Denkmal des Präsidenten des ersten Ukrainischen Staates Mychajlo Hruschewskyj, eine der kürzesten Straßen in Kiew mit drei interessanten Museen sowie die längste Straße des ehemaligen Russischen Reiches kennen.

Deutsche in Kiew. Stadtrundfahrt

Bei der Stadtrundfahrt durch die deutschen Adressen Kiews erleben Sie die wichtigsten Stadtorte, die mit dem Leben berühmter Kiewer deutscher Herkunft oder Deutscher, die sich in Kiew für kurz oder lange ansässig gemacht haben, untrennbar verbunden sind. Sie erfahren auch über ihren Beitrag zur Annäherung der Kulturen unserer Völker. Der Beitrag der deutschen Gemeinschaft Kiews zur Europäisierung der Stadt sowie erkenntnisreiche und wenig bekannte Tatsachen aus ihrem Leben ermöglichen Ihnen einen neuen, „deutschen“ Blick auf die Geschichte Kiews. Sie besichtigen wahre Bauperlen des Barock- und Jugendstils, die von deutschen Architekten errichtetet wurden. Schöne Gebäude im Ziegel- und „Kiew“-Stil, der auch nach dem Namen eines deutschstämmigen Architekten Kiews genannt wird, runden die Bekanntschaft mit den Bauwerken der deutschen Meister ab. Das Gesicht unserer Stadt ist ohne Beitrag der deutschen Minderheit unvorstellbar!

Deutsche in Kiew. Die Obere Stadt

Der Verfasser eines Reiseführers durch Kiew Konstantin Scherozkij schrieb Anfang des 20. Jahrhunderts: „Die Deutschen, die sich in Kiew niedergelassen hatten, schufen eine ganze Epoche in der Entwicklung der Stadt. Sie gründeten hier Apotheken und Fabriken, waren erste Professoren an der Universität, Schauspieler, Buchdrucker, Architekten, Verwaltungsmitarbeiter“. Während der Stadtführung durch die Obere Stadt lernen Sie Architekturdenkmäler im Barock-Stil, Jugendstil, Renaissance-Stil, ein Verwaltungsgebäude im Ziegelstil, eines der besten Wohnhäuser Kiews aus der Zeit der Industrialisierung Stalins, das weltbekannte Freiheitssymbol aus Berlin sowie die einzigartige grüne Insel im Herzen der modernen Millionenstadt kennen. Der Stadtführer zeigt Ihnen die Häuser, in denen berühmte Persönlichkeiten wohnten oder arbeiteten und zwar: einer der berühmtesten erfolgreichsten und nicht eindeutigen Staatsmänner des Russischen Reiches aller Zeiten; der Ingenieur-Romantiker, dessen bestes Werk den Namen unserer Stadt trägt; der Deutsche, der die Waffe des Sieges im Zweiten Weltkrieg entwickelt hat; sowie der Mann, der für das Wohl von Kiew und Kiewern mehr als irgendein anderer je getan hat. Sie werden sich stauen, wie groß der Beitrag der Deutschen zur Kultur und Geschichte von Kiew ist! So dass man mit Recht sagen kann: Kiew ohne Deutsche wäre beinahe unmöglich!

Deutsche in Kiew. Petschersk

Der Stadtteil Petschersk ist die „zweite Heimat“ der deutschen Gemeinschaft in Kiew. Parkanlagen und einzelne uralte Bäume, Paläste und Villen, Befestigungs- und Ingenieuranlagen, Lehranstalten und Stadtviertel direkt in der Mitte der modernen Metropole erinnern an das Leben und Schaffen einer der bedeutendsten ethnischen Minderheit in Kiew, ohne die der europäische Fortschritt der ukrainischen Hauptstadt unvorstellbar wäre. Bei der Führung durch die deutschen Adressen von Petschersk sehen Sie die prachtvollen Palais und Villen, die von den deutschen Architekten errichtet wurden und verschiedenen Baustilen –   Jugendstil,  Neugotik und Historismus – der damaligen Epoche Rechnung tragen. Sie erfahren über den Beitrag begabter Ingenieure und Beamte zur Entwicklung Kiews sowie über die zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Dichter, Komponisten und Ärzte, die tiefe Spuren in der Geschichte der Ukraine hinterlassen haben. Bereits seit mindestens anderthalbhundert Jahren spielen die Deutschen im öffentlichen und kulturellen Leben Kiews kaum zu überschätzende Rolle. Zu den deutschen Adressen von Petschersk gehört nicht nur der Deutsche Berg, das sind auch zahlreiche, gut erkennbare Zeichen des Lebens und Schaffens vieler Generationen von Kiewern deutscher Herkunft. Sie überzeugen sich davon, dass sie aus der Geschichte und Gegenwart Kiews nicht wegzudenken sind. Schauen Sie sich den Stadtteil Petschersk durch die deutsche Brille an!

Fußball in Kiew

Kiew ohne Fußball ist nicht denkbar! Die Tours in oder rund um die Stadien, Fan-Tour „Auf den Spuren der Fußball-Europameisterschaft 2012“ (vom größten Stadion der Euro 2012 Olympiastadion (NSC Olimpijskyj) durch die größte offizielle Fanmeile der Euro 2012 zum malerischen Dynamo-Stadion, das jahrzehntelang als Hauptarena und Hausstadion des international berühmten Fußballklubs Dynamo Kiew diente) sind möglich. Oder möchten Sie weiter zur Truchanow-Insel ziehen, wo das größte Camping von schwedischen Fußballfans untergebracht wurde. Sehenswert sind der Eingang zum Dynamo-Stadion in Form einer riesigen zweireihigen Kolonnade, das Museum des FC Dynamo Kiew, das Museum für Geschichte des Olympiastadions, das Gedenkmuseum des legendären Fußball-Trainers Walerij Lobanowskij, das Denkmal zu Ehren der Kiewer Todeself-Fußballspieler sowie moderne Denkmäler, die an die Euro 2012 erinnern.