Blauer Reichtum Kyjiws

Man findet in Europa nicht so viele große Städte, die mit Kyjiw hinsichtlich der Flüsse und Seen gleich stehen.

Natürlich erinnert man sich sofort an  den Dnipro als größter Strom, aber es gibt auch etwa 100 kleinere und ganz kleine Flüsse und über 200 Seen. Einige Seen sind 2 oder sogar 3 Kilometer lang, einige haben die Fläche nur von ein paar Quadratmetern.

Blick auf Dnipro und Truchaniw-Insel in Kyjiw. Foto von Pavlo Miadzel

Die Pflanzen- und Tierwelt im Weichbild der Stadt ist auch sehr reich: man wird sich über 2- oder sogar 3-kiloschweren Hecht oder Wels nicht wundern, die Sie im Dnipro unweit von der Hauptstraße herausfischten.

In alten Zeiten gab es viele Hausen und Störe, jetzt kann man nur Sterlette angeln… Dennoch  zählen Ichthyologen unweit Kyiws im Dnipro etwa 50 Fischarten. Im Red’kine-See gibt es, z.B. etwa 20 Fischarte. Auf den grünen Wiesen von Teichen der Stadt kann man auch Hase, Schildkröte, Wildenten finden.

Einige Seen der Stadt sind dank der Sand- und Lehmförderung entstanden, aber jetzt werden Sie es kaum merken – so schön sind die Natur und die Umgebung.

Ein See in Kyjiw. Foto von Pavlo Miadzel

Ein kleines Flüsschen Wita (südlicher Rand der Stadt) hat eine interessante Besonderheit – dieses Flüsschen fließt nach Norden, gegen die Dnipro-Strömung und hat sehr viele Nebenflüsse. Einige seine Zuströme sind länger, als die Wita selbst.

Also, der Dnipro, alle anderen Flüsse und Seen sind für Kyiw das richtige Geschenk des Schicksals.

Beitrag erstellt von Natascha Jazko

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